Das erwähnte Werbeplakat hatte sie stutzig gemacht und in den Supermarkt gelockt. Der versprach nämlich alle Arten von Fisch anzubieten. Statt sich die Hände zu reiben und ein Loblied auf die riesige Fischauswahl des Geschäftes anzustimmen, schlug das Schlaifhausener Greenteam aber Alarm.
Schließlich sollte es sich mittlerweile herumgesprochen haben, dass die Meere immer leerer werden, und viele Fischarten durch Überfischung vom Aussterben bedroht sind.
Uns fiel auf, dass Seeteufel, Rotbarsch und Aal zum Kauf geboten werden und teilweise sogar in der Werbung sind. Wir konfrontierten das Personal mit unserem Anliegen. Der Chef der Abteilung kam. Jetzt ging es ums Eingemachte, wir fragten ihn, warum denn keine Broschüren oder Ratgeber bezüglich der Fangmethoden ausgelegt sind, um die Kunden besser zu informieren
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Wir zeigten ihm den Fischratgeber von Greenpeace und boten ihm an welche auszulegen, denn wir hatten genug dabei. Das durften wir aber nicht. Trotzdem gaben wir ihm welche (in der Hoffnung, dass er und seine Mitarbeiter sich den Ratgeber durchlesen).
Ganz schön mutig, die Verantwortlichen so zu konfrontieren! Und es ging noch weiter:
Als wir mit unserem Anliegen nicht weiterkamen, gingen wir zur Kundeninformation und verlangten den Marktleiter zu sprechen, der dann auch kam. Wir erklärten ihm genau, was wir wollten und händigten ihm unseren Text aus. Wir sagten ihm, dass wir den Fischverkauf in seinem Supermarkt nicht in Ordnung fänden. Da machte er uns die Zusage, dass er sich darum kümmert! Wir bedankten uns und hoffen, dass die Vernunft etwas bewegt
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Was für eine Geschichte! Da hat sich das Greenteam aber wie eine Fischgräte im Supermarkt quergestellt - da klatschen die Flossen!