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Zu Fuß zur Schule

19.05.2009

Manche Mühlen mahlen einfach länger, gähn... Etwa im Fall der versprochenen Fußgängerzone für die Martin-Luther-Schule in Stuttgart. Schon lange war Eltern und Schülern ein sicherer Übergang zwischen Schulgebäude und gegenüberliegender Kernzeitbetreuung zugesagt - doch außer einem Antrag an die Baubehörde nichts passiert. Bis sich die Greenteam-Windmaschine Weiße Rose einschaltete!

Das Greenteam "Weiße Rose" setzte sich an ihrer Schule in Stuttgart dafür ein, dass auf dem Vorplatz eine Fugängerzone zur Sicherheit der Schüler gebaut wurde.

Das Thema sicherer Schulweg beschäftigt wohl jede Schule. Schließlich sollen Schulkinder früh lernen, selbstständig in die Schule zu gehen. Voraussetzung ist natürlich, dass alles getan wird, damit die Kinder dort auch heil ankommen.

Lorenz, Viola und Mascha vom Greenteam Weiße Rose sahen jeden Morgen, wie etliche Kinder von ihren Eltern mit dem Auto zu ihrer Schule gebracht wurden. Auch deswegen, weil die versprochene Fußgängerzone zwischen Schulgebäude und der Kernzeitbetreuung auf sich warten ließ. Gefahrloser Übergang? Von wegen!

Also entwarfen die Drei eine Umfrage, die helfen sollte, das Bauprojekt anzuschieben. Viele Mitschüler und Mitschülerinnen machten mit und füllten den Frgebogen aus. Das Ergebnis präsentierte Die Weiße Rose nur wenige Tage später dem Rektor.

Das Greenteam "Weiße Rose" setzte sich an der Martin-Luther-Schule in Stuttgart dafür ein, dass auf dem Vorplatz eine Fugängerzone zur Sicherheit der Schüler gebaut wurde.

Ein Jahr später wurde die Fußgängerzone wirklich gebaut. Das Problem mit der mangelnden Sicherheit ist eigentlich gelöst, ...trotzdem werden immer noch ein paar Kinder mit dem Auto gebracht. Aber jetzt haben wir uns überlegt, dass wir einen Preis an die umweltfreundlichste Klasse ausschreiben wollen..., berichtet Lorenz. Eine gute Idee, um dem zweiten Problem in der Geschichte, nennen wir es mal den Geist der Faulheit, auf den Zahn zu fühlen...

Das Greenteam denkt zur Zeit noch darüber nach, mit welchem Preis man die Mitschüler zum umweltfreundlichen Mitmachen bewegen könnte. Sicher ist aber, dass die Martin-Luther-Schule durch den Einsatz von Lorenz, Viola und Mascha auf jeden Fall schon gewonnen hat!