Wünschst du dir zu Weihnachten einen CD-Spieler? Oder ein Handy, ein Radio oder einen MP3-Player? Auch wenn man solche Elektronikartikel kauft, kann man die Umwelt schützen! Es gibt nämlich Hersteller, die versuchen, Gift in ihren Produkten zu vermeiden - und andere, denen das egal ist. Wer viel tut und wer wenig, verrät Greenpeace mit einer neuen Rangliste.
Und die sieht so aus (von gut nach schlecht): Nokia, Dell, Fujitsu-Siemens, Motorola, Sony Ericsson, HP, Acer, Lenovo, Sony, Panasonic, LGE, Samsung, Toshiba, Apple. Bewertet wurde unter anderem, welche giftigen Stoffe in den Produkten enthalten sind, ob das Unternehmen alte Geräte umweltgerecht beseitigt und Teile wiederverwertet.
Am meisten strengt sich die Firma Nokia für die Umwelt an. Sie ist zum Beispiel gerade dabei, PVC aus Handys und anderen Artikeln zu verbannen. Am wenigsten tut Apple - und das Unternehmen macht auch nicht den Anschein, etwas ändern zu wollen.
Gift in Computern, CD-Spielern oder Handys ist ein großes Problem - vor allem für Menschen in armen Ländern, die die alten Geräte auseinanderbauen. Sie arbeiten oft ohne Schutzausrüstung und atmen die Gifte ein. Greenpeace fordert, dass die Hersteller die Menschen schützen und auf die Gifte verzichten müssen.