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Vom friedlichen Welthandel, der überhaupt nicht friedlich ist

Ein preußischer General mit Namen von Clausewitz hat vor rund 170 Jahren einen denkwürdigen Satz geschrieben: Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.

Er war der Erste, der sich darüber Gedanken gemacht hat, dass in der Außenpolitik der Staaten ziemlich viel Unfriedliches steckt. Der friedliche Welthandel ist nämlich überhaupt nicht so harmonisch, wie er in Sozialkundebüchern dargestellt wird.

Denn in jedem Handelsvertrag, der zwischen Ländern abgeschlossen wird, spiegeln sich auch die Machtverhältnisse wider, sprich: wer ist der Stärkere und wer der Schwächere. Wer kann Macht, Einfluss und Reichtum in die Waagschale werfen und wer nicht. Wer ist wirtschaftlich so abhängig, dass er gezwungen ist, nachzugeben. Und: Wer muss im Welthandel mitspielen, obwohl er mit Sicherheit nichts zu gewinnen hat.

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